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6. Inklusionstage

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NeuEins: Jugendkunstschule - Inklusionstage 2025

NeuEins: Jugendkunstschule - Inklusionstage 2025

© NeuEins

Projektträger: Jugendkunstschule Junge Künste e. V.

Zeitraum: 01.07. bis 31.10.2025

Inhalt: 
Das Projekt bietet einen Raum für die kreative Zusammenarbeit von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung aus unterschiedlichen sozialen und schulischen Kontexten. An drei Tagen arbeiten jeweils 30 bis 40 Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen und Regionalschulen in gemischten Gruppen an einem gemeinsamen Kunstprojekt. Die Zielgruppe des Projekts sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren. Geplant ist die Zusammenarbeit mit jeweils zwei Klassen pro Tag: eine Klasse aus einer Förderschule und eine aus einer Regionalschule. Dabei sollen insbesondere Schulklassen aus sozial benachteiligten Stadtteilen Neubrandenburgs einbezogen werden.

Die Kinder und Jugendlichen wählen zu Beginn eines Projekttages einen von vier Workshops.

  • Im Workshop „Die verrückte Kettenreaktionsmaschine“ stehen Teamarbeit, Bewegung und Mechanik im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden entwickeln eine Kettenreaktion aus Alltagsgegenständen, bei der alles miteinander verbunden ist.
  • In einem anderen Workshop können die Teilnehmenden mit dem innovativen MotionComposer experimentieren. Dieser erzeugt Musik durch Bewegung.
  • Im dritten Workshop gestalten die Teilnehmenden zunächst jeweils ein eigenes Kunstwerk mit verschiedenen Materialien. Anschließend überlegen die Gruppen gemeinsam, wie ihre Werke miteinander verbunden werden können, um ein gemeinsames Gesamtkunstwerk zu schaffen.
  • Im vierten Workhop geht es um die filmische Dokumentation der Inklusionstage. Die Teilnehmenden lernen hier die Grundlagen der Dokumentation – von der Kameraarbeit über Interviews bis hin zum Schnitt. Die Gruppen erstellen gemeinsam einen Film, der die kreativen Prozesse der Inklusionstage festhält. Der Film wird am Projektende präsentiert und zeigt, wie Kunst Barrieren überwinden kann.

Alle teilnehmenden Kinder werden ermutigt, eigene Ideen in die jeweilige Gruppenarbeit einzubringen. Sie arbeiten kooperativ, treffen Entscheidungen gemeinsam und präsentieren ihre Ergebnisse zum Abschluss des Projekts.

Ziele des Vorhabens sind, den Kindern und Jugendlichen Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen, Marginalisierung und Diskriminierung abzubauen und einen solidarischen und respektvollen Umgang mit Unterschieden zu gestalten.

 


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