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Szenische Lesung: Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg - öffentliche Gedenkveranstaltung

Datum:

18.11.2019

Uhrzeit:

16:00 Uhr

Ort:

Stadtarchiv Neubrandenburg (Lesesaal), Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße)

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Jedes Jahr wird zum Volkstrauertag an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen erinnert. Diese Tradition entstand, initiiert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, nach dem Ersten Weltkrieg, der Millionen von Leben forderte und Unzählige schwer versehrt zurückließ. Der breiten Öffentlichkeit ist dabei bislang kaum bekannt, dass am Ersten Weltkrieg auch überdurchschnittlich viele deutsche Juden aus patriotischen Gründen teilnahmen. Denn zu Beginn des Krieges rief der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens seine Mitglieder dazu auf, sich freiwillig für den Dienst im kaiserlichen Heer zu melden. Zehntausende Juden traten daraufhin in die Reihen der deutschen Streitkräfte ein.

Seit dem Frühjahr 2019 läuft, organisiert durch Zeitlupe – Stadt|Geschichte & Erinnerung, ein pädagogisches Projekt, in Zuge dessen Jugendliche der IGS „Vier Tore“ in Neubrandenburg sich auf Spurensuche begeben haben.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit der zunehmenden Assimilation der deutschen Juden im 19. und 20. Jahrhundert und erarbeiteten die Geschichte der jüdischen Soldaten im Ersten Weltkrieg. Dafür arbeiteten sie mit Biografien, Liedern und Gedichten und begaben sich auch auf Exkursion zum zentralen Soldatendenkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee. Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit präsentieren die Schülerinnen am 18. November als szenische Lesung.

     

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