über uns

Über Uns

Die Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg versteht sich als breites Bündnis aus Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft zur Stärkung der Demokratie vor Ort. Vorrangiges Ziel ist die Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Initiativen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern durch Förderung von Einzelmaßnahmen zur Weiterentwicklung der demokratischen Kultur in Gemeinwesen und Bürgerschaft.

Die Kernstruktur der Partnerschaft besteht aus folgenden Institutionen: federführendes Amt, Koordinierungs- und Fachstelle, Demokratiekonferenz, Begleitausschuss und Jugendforum.

 

Federführendes Amt

Das federführende Amt unserer Partnerschaft für Demokratie ist ab 01.01.2018 die Abteilung „Generationen, Bildung und Sport“ der Stadtverwaltung Neubrandenburg (bis 31.12.2017 lag die Federführung beim Fachbereich 3 – „Sicherheit und Ordnung“). Das federführende Amt ist Antragssteller und Zuwendungsempfänger der Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Es ist zentraler Ansprechpartner vor Ort einerseits für das Bundesministerium bzw. die Regiestelle im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA bzw. Bundesamt) und andererseits Anlaufstelle und Partner für die Koordinierungs- und Fachstelle.

Das federführende Amt ist insbesondere pflichtgemäß zuständig für:

  • die rechtsverbindliche Antragstellung für die „Partnerschaft für Demokratie“ auf Zuwendung von Bundesmitteln aus dem Programm;
  • die rechtliche und inhaltliche Verantwortung der Umsetzung der „Partnerschaften für Demokratie“, einschließlich der Organisation, Berufung bzw. Bereitstellung einer Koordinierungs- und Fachstelle und des Begleitausschusses;
  • für die ordnungsgemäße Mittelverwendung;
  • für die Weiterleitung der zugewendeten Bundesmittel an Dritte (u. a. Auszahlung der Mittel für die Fonds und der daraus finanzierten Einzelmaßnahmen), einschließlich der rechtsverbindlichen Mittelanforderung bei der Regiestelle und der Bereitstellung von Informationen über die jeweiligen Einzelmaßnahmen (Formblatt-Vorgabe der Regiestelle);
  • für die administrativ-technische Beratung von Trägern von Projekten und Einzelmaßnahmen;
  • die Abrechnung der Fördermittel gegenüber der Regiestelle (Verwendungsnachweis) und die damit zusammenhängende Erstprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der Bundesmittel – entsprechend der Regelungen nach Nr. 7.2 der Anlage 3 zur VV Nr. 5.1 zu § 44 BHO (ANBest-Gk).

Ansprechpartner für die Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg ist Remo Bock.

 

Koordinierungs- und Fachstelle

Die Koordinierungs- und Fachstelle koordiniert die inhaltliche Arbeit der Partnerschaft und vertritt sie nach außen. Der Koordinator ist Erstansprechpartner für Problemlagen entsprechend der Ziele der Partnerschaft. Träger der Stelle ist das CJD Nord.

Die Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle sind insbesondere:

  • Steuerung der Erstellung und Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“, in Zusammenarbeit mit dem federführenden Amt, dem Begleitausschuss und weiteren Akteurinnen und Akteuren;
  • Koordinierung sowie inhaltlich-fachliche Beratung von Projektträgern und Begleitung von Einzelmaßnahmen, auch in Hinblick auf eine stärkere Einbindung in die lokale Gesamtstrategie, ggf. einschließlich der Begleitung der Akteurinnen und Akteure und ihrer Aktivitäten im Jugendforum sowie der Wahrnehmung von Aufgaben bzgl. der Mittelverwendung und -abrechnung im Aktions- und Initiativfonds sowie im Jugendfonds;
  • Koordination der Arbeit des Begleitausschusses;
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Bundesprogramms und der „Partnerschaft für Demokratie“ vor Ort;
  • Unterstützung der Vernetzung, Bekanntmachung und Inanspruchnahme von Angeboten auf Landesebene (insb. Demokratiezentren);
  • Förderung der Vernetzungen zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung, insbesondere Anregung und Unterstützung des Know-How-Transfers zum Umgang mit Problemlagen entsprechend des Förderbereichs (s. Abschnitt 2) in Verwaltungsstrukturen;
  • Beratung und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die demokratische Entwicklung des Gemeinwesens, für die Integration von Migrantinnen und Migranten sowie für Teilhabe und kulturelle Vielfalt engagieren;
  • Förderung fachlicher Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren in der „Partnerschaft für Demokratie“ und Vermittlung entsprechender Angebote;
  • Weiterentwicklung der Arbeit in der Kommune im Themengebiet;
  • Gewährleistung der Zusammenarbeit mit der Programmevaluation/wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms;
  • Sicherstellung der Erfassung der Projektdaten und -Ergebnisse;
  • Teilnahme an inhaltlichen und qualifizierenden Maßnahmen des Bundesprogramms.

Koordinator der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg ist Peter Scheifler.

 

Demokratiekonferenz

Die Demokratiekonferenz ist eine Zusammenkunft möglichst aller für Neubrandenburg relevanten zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure, Einrichtungen und Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung zum gemeinsamen Austausch über den Stand und die Ziele der Partnerschaft und zur Bestimmung der Ausrichtung der weiteren Arbeit und gegebenenfalls neuer Ziele. Die Demokratiekonferenz wird mindestens einmal jährlich einberufen.

Die erste Neubrandenburger Demokratiekonferenz, die Auftaktkonferenz zur Gründung der Partnerschaft, fand am 29.09.2016 im Ratssaal der Stadt Neubrandenburg statt.

Die zweite Demokratiekonferenz wurde am 22.11.2017 im Haus der Kultur und Bildung abgehalten.

 

Begleitausschuss

Der Begleitausschuss ist ein mindestens zweimal jährlich tagendes Gremium. Er wird mehrheitlich von Vertretern lokaler Vereine, Verbände und Initiativen besetzt, im übrigen von Vertretern der Stadtverwaltung und anderer staatlicher Institutionen. Dem Begleitausschuss obliegt die Entwicklung und die nachhaltigen Verankerung der Partnerschaft für Demokratie in der Neubrandenburger Stadtgesellschaft. Hauptaufgaben des Begleitausschusses sind:

  • Unterstützung und Begleitung der Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Partnerschaft;
  • Festlegung der Eckpunkte der Gesamtstrategie entsprechend der Ergebnisse der Demokratiekonferenz;
  • Analyse und Organisation der Einbindung lokaler bzw. regionaler Unterstützungsmöglichkeiten;
  • Beratung der Koordinierungs- und Fachstelle und des federführenden Amtes in der praktischen Arbeit der Partnerschaft, insbesondere in Bezug auf die Umsetzung, Fortschreibung und die nachhaltige Verankerung der Gesamtstrategie
  • Prüfung von Anträgen auf Förderung aus den Mitteln des Aktions- und Initiativfonds in Hinblick auf die Eignung der beantragten Maßnahmen für die Erreichung der Ziele der Partnerschaft und Entscheidung über eine entsprechende Förderempfehlung.

Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg besteht gegenwärtig aus 15 Mitgliedern. Ausschussvorsitzender ist Stephan Reich, stellvertretende Vorsitzende ist Jutta Wegner. Weitere Mitglieder sind: Peter Modemann, Thomas Witkowski, Alexander Hanisch, Silvana Mundry-Göthe, Stefan Vosse, Ellen Grull, Dr. Hans Brandt, Hans Asmus, Jan Kuhnert, Dr. Diana Kuhk, Anneliese Knop, Kathrin Nepperschmidt und Peter Scheifler.

Gruppenfoto des Begleitausschuss auf der Auftaktkonferenz der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg am 29.09.2016. Von links nach rechts: Dr. D. Kuhk, S. Klawitter (i.V. S. Mundry-Göthe), P. Modemann, J. Kuhnert, S. Reich, T. Witkowski, K. Nepperschmidt, A. Hanisch, E. Grull, J. Hübner, A. Knop, J. Stipanic (i.V. S. Vosse), P. Scheifler.